Wir helfen der Ukraine! (aktuelle Informationen)

13. Juni 2022

 Die Caritas der Erzdiözese Lublin hat am 9. Juni 2022 als Reaktion auf die ständige Notwendigkeit, Flüchtlingen aus der Ukraine zu helfen, eine weitere Einrichtung eröffnet – das Haus der Freundschaft. Das Gebäude wurde von Erzbischof Stanisław Budzik, Metropolit von Lublin, für eine neue Tätigkeit eingeweiht, der gleichzeitig die Worte aus dem Buch Sirach zitierte: „Ein treuer Freund ist wie ein festes Zelt, wer einen solchen findet, hat einen Schatz gefunden. Für einen treuen Freund gibt es keinen Preis, nichts wiegt seinen Wert auf. Das Leben ist geborgen bei einem treuen Freund, ihn findet, wer Gott fürchtet”. So sah das polnisch-ukrainische Verhältnis in den letzten Monaten aus, und deshalb konnte dieser Ort keinen anderen Namen tragen als Haus der Freundschaft.  Ich freue mich, dass die Caritas weiterhin den Bedürftigen aus der Ukraine helfen wird – fügte er hinzu.

 – Ohne die Unterstützung der Woiwodschaft Lublin, die uns das Gebäude des ehemaligen Woiwodschaftskulturzentrums in der ul.  Dolnej Panny Marii 3 in Lublin wäre es nicht möglich
sagte P. Paweł Tomaszewski Direktor der Caritas der Erzdiözese Lublin. – Unser Hauptquartier, obwohl nicht das kleinste, erlaubte uns nicht, Aktivitäten in einem solchen Umfang durchzuführen, uns fehlten Räume.  Jetzt verschwindet dieses Problem.

 An der offiziellen Eröffnung nahm der Marschall der Provinz Lublin, Zbigniew Wojciechowski, teil.  – Die Caritas hat wiederholt bestätigt, dass sie anderen Menschen hilft, dass sie weiß, wie man Menschen in Not erreicht, also hatten wir im Woiwodschaftsrat von Lublin keine Zweifel, das Gebäude dieser Organisation zu übergeben.  Wir sind sehr froh, dass es weiterhin dienen wird, dass wir uns als Woiwodschaft Lubelskie auch in der Hilfe für unsere ukrainischen Nachbarn engagieren können – betonte er.

 

 Im Haus der Freundschaft können Geflüchtete folgende Hilfestellungen erhalten:

  • Informationsunterstützung, einschließlich Hilfe bei der Wohnungssuche,
  • Nothilfe: Mahlzeiten zum Mitnehmen (in Kartons), Haushaltschemikalien, Produkte für Kinder (Essen in Gläsern, Windeln, Feuchttücher, Flaschen usw.), Bettzeug,
  • psychologische Betreuung (durch qualifizierte Psychologen ukrainischer Herkunft),
  • Rechtsbeistand (durch einen Rechtsanwalt aus der Ukraine),
  • Arbeitsvermittlung (durch einen Berufsberater aus der Ukraine),
  • Spielzimmer für Kinder.

 Wir planen auch die Einführung von polnischen Sprachkursen.

 Das Haus der Freundschaft ist das Gebäude des ehemaligen Provinzialen Kulturzentrums in der ul.  Dolnej Panny Marii 3 in Lublin.  Hilfe für Bedürftige wird von Montag bis Freitag von 8:00 bis 16:00 Uhr geleistet, detaillierte Informationen erhalten Sie unter der Rufnummer +48 451 168 798.

 Zusätzlich:

  • Wir betreiben ständig Zentren in Firlej, Księżomierzy, Częstoborowice und Krasienin (derzeit leben dort 115 Personen).
  • Bisher sind 171 Lastwagen und 42 Lieferwagen im Gesamtwert von fast 14.000.000 PLN in die Ukraine gefahren.
  • Unsere Freiwilligen sind am Grenzübergang in Dorohusk und an der dortigen Empfangsstelle 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche präsent, unabhängig von den Wetterbedingungen.  Sie sind die erste Anlaufstelle für Flüchtlinge, sie leisten Hilfe in Form von warmen Getränken, Essen, Spielzeug für Kinder oder Kleidung, Decken.
  • Wir koordinieren die Zustellung von Lebensmittel- und Kosmetikpaketen am PKP-Bahnhof in Chełm.  Wir unterstützen sowohl Zugreisende aus der Ukraine als auch diejenigen, die sich entscheiden, in die Ukraine zurückzukehren.

13ter Mai, 2022

Wir haben über 400 Menschen in unseren Zentren in Firlej, Księżomierz, Częstoborowice und Krasieninversorgt. 140 Menschen leben dort im Moment und werden mit allen Lebenswichtigen Dingen sowieschulischer Förderung unterstützt
Wir haben insgesamt 35 Busse und 145 LKW’s in die Ukraine geschickt, jeder davon mit rund 20 Tonnen Hilfsgütern beladen. Im Ganzen kommen wir auf ein Gewicht von 2900 Tonnen und die Hilfsgüter hatten einen Wert von etwa 11,600,000 PLN (ca. 2.494.174€).

Unser Hilfsgüter erreichten Städte in der ganzen Ukraine, zum Beispiel Kharkiv, Lviv, Lutsk, Kiwerce, Równe, Chernigiv, Krasilov, Bucza, Worzel, Zhytomyr, Vinnicaoder Berdichów.

Alles in allem konnten wir in den Kollekten der Pfarreien 1,613,735.32 PLN einsammeln, dazu kamen Spenden in Höhe von 622,497.36 PLN von Einzelpersonen, 590,00 PLN von der Caritas Polen und 996,115 PLN von örtlichen Firmen und Organisationen. Insgesamt kamen so 3,822,347.68 PLN für die Ukrainehilfe zusammen.
Noch immer arbeitet unser Krisenzentrum 24h am Tag für die Geflüchteten und gibt Hilfestellung bei der Suche nach Unterkünften, gibt warme Mahlzeiten und Getränkeaus und hilft mit Erstinformationen. Auch werden dort Dinge des alltäglichen Bedarf wie Kosmetik- und Hygieneartikel sowie Kleidung ausgegeben, wovon beierts 8,952 Geflüchtete profitieren konnten.
Seid Kriegsbeginn in der Ukraine haben wir 52 neue Mitarbeiter eingestellt. 10 davon stammen aus der Ukraine.
Unsere freiwilligen Helfer sind in unserem „Tent ofHope“ am Grenzübergang in Dorohusk nach wie vor 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche unabhängig von Wind und Wetter. Sie sind der erste Kontakt für die Geflüchteten und versorgen sie mit heißen Getränken, warmen Mahlzeiten, Spielzeug für Kinder, Hygieneartikeln aber auch mit Kleidung und Decken.
Wir koordinieren die Ausgabe von Essens- und Hygienepaketen an dem Bahnhof von Chelm
Wir unterstützen Geflüchtete, Familien welche Geflüchtete aufgenommen, freiwilligen Helfern und Caritas Mitarbeiter mit kostenloser psychologischer Betreuung.
Wir betreiben zwei polnische Sprachkurs auf A1 Level  und arbeiten an der Öffnung einer Sprachschule.
Unser „Flüchtlings-Büro“ werden die Adressdaten gesammelt wo Privatpersonen, Religionsgemeinschaften oder Kirchengemeinden Geflüchtete aufnehmen. Insgesamt werden dort über 340 Adressen verwaltet.
Wir betreiben nach wie vor unser Lager an der Erzdiözese Unii Lubelskiej 15, sowie ein großes WarenUmschlagslager in Mełgiewska 29 in Lublin.
Wir arbeiten mit NGOs aus den Vereinigten Staaten und Italien um unser Personal und unsere Freiwilligenpsychologisch zu schulen im Umgang mit Geflüchtetenund Menschen die dem Terror des Krieges ausgesetztwaren.
Jeden Tag beten wir in unserem Hof an der Erzdiözese für den Frieden und die Opfer des Krieges. Dazu sind Sie herzlich eingeladen.
Zusammen mit dem „Zentrum für kulturelles Zusammentreffen in Lublin“ betreiben wir ein kinderfreundlichen Ort zur Zusammenkunft von Geflüchteten. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 9.00 – 17.00 Uhr.
Der heilige Papst Franziskus hat über uns Geld gespendet an die Caritas SPES Kharkiv. Dank dieser Spende konnten wir eine Personenbeföderungs- bzwWarenbeförderungsfahrzeug in Form eines Citroen Jumper erwerben. Dieser wird von Pfarrer Wojtek und seinen freiwilligen Helfern benutzt werden um die kriegsgeschädigten Menschen in und um Kharkiv zu erreichen.

11. April 2022

In unserem wöchentlichen Report wollen wir erwähnen, dass uns ein erhöhtes Verkehrsaufkommen an der Grenze aufgefallen ist. Manche Geflüchtete entscheiden sich dazu, in die Ukraine zurückzukehren, aber es kommen auch viele Ukrainer:innen, besonders aus der Donbas Region, um in Polen Schutz zu suchen. Wir brauchen dringende Unterstützung von Freiwilligen (auch international), da unser „Tent of Hope“ rund um die Uhr arbeitet. Falls du den Mut und die Zeit hast zu helfen, kontaktiere uns bitte per E-Mail (wolontariat.lublin@caritas.pl), per Telefon (+48 515 384 414), oder auf unserer Facebook- bzw. Instagram-Seite. Wir freuen uns auf dich!

Letzte Woche hat unsere Notfallstelle 936 Leute mit 7226 Portionen Essen, Kleidung und Hygiene-Paketen versorgt.

Von unserem Lager aus konnten wir 15 LKWs in verschieden Regionen der Ukraine schicken. Dank der Kooperation von Pater Krzysztow Orlicki aus Kiwerce und seinem Team und Pater Ruslan Mihalkiw, dem Rektor des theologischen Seminars in Worzel, konnten wir einen ganzen Transport nach Butscha (Bucza) schicken. Sie erhielten auch Krankenhausequipment von unseren Freunden aus Fürstenfeldbruck, Deutschland.

Wir hausen weiterhin Geflüchtete in unseren Aufnahmestellen in Firlej, Ksiezomierz und Czestoborowice (171 Menschen). In unserem Center in Krasnystaw haben weitere acht Menschen Zuflucht gefunden. Insgesamt versorgen wir 179 Personen.

Vielen Dank an die Leute die jeden uns täglich unterstützen. Vielen Dank an die Freiwilligen aus Polen und der Ukraine, vor Allem die, die von Anfang an bei uns sind. Ohne euch hätten wir nicht die Hälfte von dem geschafft, was wir die letzten Wochen geleistet haben. Vielen Dank an die Freiwilligen aus dem Ausland, die uns immer wieder neue Inspiration, neue Mindsets und großes Engagement entgegenbringen. Diese Woche möchten wir uns besonders bei der Feuerwehr aus Fundao, Portugal bedanken.

4. April 2022

Langsam lässt das Tempo nach. Die Bewegung welche nun über einen Monat angedauert hat lässt langsam aber stetig nach. Wir wissen das dies ein absolut natürlicher Verlauf ist, der Adrenalinpegel sinkt und es schleicht sich die Gewohnheit an die neuen Umstände ein. Es wird zur Normalität. Nichts desto trotz, wir als Caritas der Erzdiözese Lublin sind uns unserer Aufgabe bewusst und werden nicht aufhören denen Hilfe zu leisten welche sie benötigen.

In unseren Lagern werden weiter die Hilfsgüter und auch Klamotten sortiert und verpackt. Jeden Tag beschäftigen wir so mehr als 50 freiwillige Helfer die damit sicherstellen, dass alles ordentlich aufgeteilt und auch verteilt wird.

Unser Krisen Zentrum versucht weiterhin die Versorgung der Geflüchteten mit den grundlegenden Dingen wie Essen, Hygiene aber auch Kosmetik und Kleidung aufrecht zu erhalten. Stand jetzt, haben über 6290 Menschen auf diese Weise von unserer Hilfe profitiert (1126 davon allein vergangene Woche). Um diese Hilfe zu erhalten können sich Geflüchtete jeden Montag bis Samstag zwischen 9.30 Uhr und 16.00 Uhr an uns wenden. Unsere ukrainisch sprechenden Freiwilligen helfen beim ausfüllen der Unterlagen und bereiten die Taschen für die Geflüchteten vor.

Unsere Hilfe wurde auch von vielen Organisationen angefragt, sowohl solche die in der Ukraine Hilfe leisten (auch welche die Hilfe selber direkt in die Ukraine liefern) aber auch Institutionen welche sich hier vor Ort um die Geflüchteten kümmern (eingeschlossen ist hier auch das Rathaus Lublin) oder Familien die hier vor Ort Geflüchtete aufgenommen haben.

Inzwischen haben wir drei Zentren aufgebaut die das Zuhause für über 150 Familien wurden – in Firley, Księżomierzy und Częstoborowice. Hier versorgen wir rund um die Uhr die Geflüchteten, kochen gemeinsam, kümmern uns um die Gebäude und den Haushalt, wir geben Polnisch- und Englischkurse, Tanzkurse und haben den Kindern die Möglichkeit geschaffen in die Schule oder den Kindergarten zu gehen.

Auch unser „Tent of Hope“ an der Grenze in Dorohusk ist immer noch aktiv, regelmäßig ist der dortige Betrieb ausschließlich von ausländischen freiwilligen Helfern organisiert. Letzte Woche erhielten wir die tatkräftige Unterstützung aus Ländern wie Portugal, Deutschland, Kolumbien, Irland den USA und Italien.
Wo wir aber die dramatischste Veränderung feststellen, ist die Anzahl an LKW’S mit Humanitärer Hilfe die wir unseren Freunden in der Ukraine zukommen lassen konnten. Nur (im vergleich zu letzter Woche) 8 LKW’s haben unser Lager verlassen. Und auch wenn das bedeutet das wir immer noch 160t mit einem Gesamtwert von rund 460 000 PLN der meist gefragten Hilfsgüter verschickt haben (insgesamt haben wir 2140 Tonnen auf 107 LKW’s mit einem Gesamtwert von ca. 8.560.000 PLN verschickt), ist der Unterschied doch sehr deutlich heraus zu lesen . Uns ist klar geworden, dass es besser ist lieber ein oder zwei Tage zu warten und dann einen LKW zu schicken der wirklich voll ist mit ausschließlich den wirklich dringenden Hilfsgütern, als mehrere die nicht ganz voll sind oder Waren enthalten die nicht wirklich gebraucht werden. Hier steht die Qualität über der Quantität.

Ohne Zweifel sind wir nach wie vor auf die internationale Hilfe angewiesen und überaus dankbar dafür das sie auch nach wie vor eintrifft, in ganz Europa gibt es Firmen, Vereine und Institutionen die sich bereit erklärt haben uns auf dem langen Weg der vor uns liegt weiter zu unterstützen und weiter Hilfslieferungen für uns zu organisieren.

Jeder der helfen mag ist willkommen – im Moment suchen wir hauptsächlich nach Nahrung.

28. März 2022

Langsam verlieren wir das Zeitgefühl, die Tage vergehen und eine Art Gewöhnung an die Umstände hat sich eingeschlichen. Doch trotzdem brauchen die Menschen – Geflüchtete und diejenigen welche die Ukraine nicht verlassen wollen oder können – immer noch unsere Anstrengungen so lange der Krieg dauert und darüber hinaus.

Alleine in den letzten 7 Tagen haben 2732 Menschen (im gesamten 5164) Hilfe und Unterstützung an unserem Krisen Center erhalten. Geflüchtete bekommen hier Hilfe in Form von Nahrung (wöchentlich), Hygieneartikel (alle zwei Wochen) und Kleidung (monatlich). In unserem Geflüchteten-Büro helfen wir den Menschen Unterkunft zu finden, in dem wir sie mit Privatleuten in Kontakt bringen welche sie beherbergen können (insgesamt haben wir über 3000 Geflüchtete auf diese Weise erfasst). Das Krisen Center ist derzeit von Montag bis Sonntag 9.30 AM bis 4.00 PM geöffnet (Telefonnummer: +48 451 168 798) und das Geflüchteten-Büro die ganze Woche von 8.00 AM bis 10.00 PM (Telefonnummer: +48 781 084 233).

Wir lassen auch nicht nach wenn es darum geht Humanitäre Konvois zu organisieren und erreichen immer mehr Städte in der Ukraine (Równy, Kiverech, Shytomyr, Kharkov, Luzk, Vinnitsa, Berdichov, Krasilov, Lviv und mit kleinen Transporten sogar die Umgebung von Kiev). Letzte Woche haben wir, mit der intensiven Arbeit unserer Logistiker und Lagermitarbeiter, mit der riesigen Unterstützung der Spender insgesamt 45 LKW’s, jeder davon beladen mit 20t Hilfsgütern in die Ukraine geschickt. Im gesamten haben wir 99 LKW’s mit einem geschätztem Warengesamtwert von über 7.920.000 PLN verschickt.

21. März 2022

 

Seit in der Ukraine Krieg geführt wird, sind wir von der Caritas Lublin Archidiecezja im Einsatz.

59 Lastwagen mit jeweils etwa 20 Tonnen humanitären Hilfsgütern haben bereits unser Lager verlassen – wir sind sehr froh, dass es uns vor kurzem sogar gelungen ist einen Transportkanal in die Ostukraine (Kharkiv) zu etablieren.

In unserem 24/7 Krisenzentrum haben bereits fast 2500 (2432) Geflüchtete Notfallhilfe erhalten: Sie bekamen von uns Unterkunft, Kleidung, Hygieneartikel und Essen.

Wir kümmern uns um die Geflüchteten in den Flüchtlingszentrum in Firlej (75 Personen) und Księżomierz (54 Personen) und bereiten uns darauf vor Waisenkinder aus der Ukraine in Częstoborowice (40 Kinder) unterzubringen.

Freiwillige in unserem „Zelt der Hoffnung“ („Tent of Hope“) in Dorohusk begleiten die Geflüchteten ab ihrer Ankunft an der polnischen Grenze und versorgen sie mit medizinischer Hilfe, Essen, heißen Getränken, Wasser, Kleidung und Decken – was auch immer benötigt wird. Das Zelt der Hoffnung arbeitet rund um die Uhr.

Letzte Woche haben wir zwei Fahrzeuge erhalten. Eines wurde uns von Lubelska Izba Rolnicza zur Verfügung gestellt, das andere von einer Gruppe Freiwilliger aus den Niederlanden. Dank der Großzügigkeit unserer Spender werden wir in der Lage sein auch in anderen Regionen unsere Hilfe anzubieten.

Wir möchten uns bei allen Leuten, die uns mit Sach – und Geldspenden unterstützt haben, danken. Wir schätzen uns glücklich, dass sich unter den Unterstützern der Caritas nicht nur polnische Firmen und Institutionen, sondern auch internationale Helfer befinden. Uns erreicht Hilfe aus Deutschland, Italien, Großbritannien, Irland, der Schweiz, Finnland, Norwegen, den Niederlanden, und Dänemark. Sie alle unterstützen uns mit ihrem Zusammenhalt.

Und zu guter Letzt – eine Nachricht an unsere Freiwilligen: Vielen Dank! Eure Leidenschaft und Hingabe ist der Grund für unsere effektive Arbeit. Wir sind sehr froh, dass wir auch hierbei auf internationale Unterstützung zählen können.

 

12. März 2022

Weitere 7 Tage sind vergangen, voller Anspannung, harter Arbeit und vieler Herausforderungen. Es kommen immer noch sehr viele Flüchtlinge in Polen an und es besteht keine Aussicht auf Besserung der Situation in der Ukraine. So können wir als Erzdiözese Caritas Lublin nicht nachlassen und müssen konzentriert und engagiert weiter arbeiten.

In der letzten Woche haben wir 22 LKW’s und 2 Busse voll mit Humanitären Hilfsgütern, zur Verfügung gestellt von unseren Freunden und großzügigen Spendern über alle Ländergrenzen hinweg, in viele verschiedene Ort im Norden der Ukraine gefahren. Im gesamten haben nun 43 LKW’s und 2 Busse unser Hauptquartier verlassen und so über 870 Tonnen Hilfsgüter in die betroffenen Gebiete geliefert.

An unserer Erstaufnahme- und Registrierungsstelle (Crisis Point), welche rund um die Uhr offen ist, empfangen Ehrenamtlich Helfer in polnischer und ukrainischer Sprache, die geflüchteten Ukrainischen Familien und Lubliner Bürger welche Flüchtlinge aufgenommen haben, um sie sofort und unbürokratisch mit Essen, Hygieneprodukten, Klamotten und auch Spielsachen zu versorgen. Allein in den letzten Tagen haben wir so 1079 Menschen bei uns registriert und versorgen können (ca. 200 pro Tag).

Unsere unermüdlichen Freiwilligen sind auch 24/7 in der Erstversorgungsstation „Tent of Hope” in Dorohusk. Außerdem erhielten wir am Freitag, 11 März ein ganze Krankenwagen-Ladung mit Medizin, gespendet von der Feuerwehr OSP Jwiszowice für die Ukrainische Gemeinde Kiwerce. Jeden Tag arbeiten wir von der Caritas mit mehr als 120 Freiwilligen Helfern , die uns beim um- und verpacken, sortieren und verladen von Hilfsgütern helfen und den Crisis Point immer besetzen.

 

7. März 2022

Der Krieg in der Ukraine dauert nun schon eine Woche an und seine Folgen sind für uns alle spürbar – in erster Linie für diejenigen, die ihr Land, ihre Heimat, ihre Ehemänner, Söhne oder Väter verlassen mussten. Aber auch für die Menschen in Polen, die sich so weit wie möglich an der Hilfe beteiligen.

Als Caritas der Erzdiözese Lublin sind wir seit einer Woche rund um die Uhr im Einsatz.

Wir versuchen, unsere Hilfe auf zweierlei Weise zu gestalten. Einerseits kümmern wir uns um die Bedürfnisse der Flüchtlinge, die in Polen Zuflucht suchen. Andererseits wollen wir auch diejenigen, die sich noch in der Ukraine befinden, bestmöglich unterstützen. Unsere internationale Hilfe geht derzeit in folgende Städte in der Ukraine: Lutsk, Kiverce, Rivne, Zhytomyr, Lviv.

Bis jetzt haben wir 21 Lastwagen mit jeweils rund 20 Tonnen Hilfsgütern verschickt. Wir versuchen zudem mit Priestern, die in ukrainischen Kirchengemeinden arbeiten, in Kontakt zu bleiben und ihnen bei Bedarf und nach Möglichkeit finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Allein heute haben wir 600 Brote von örtlichen Bäckereien erhalten (Danke!), die morgen verschickt werden, denn… wir haben Informationen erhalten, dass die Menschen sich nach Brot sehnen.

Innerhalb unserer Diözese unterstützen wir derzeit folgende Initiativen:

  • Ein Krisenzentrum für Flüchtlinge, aber auch Hilfsinstitutionen sowie Familien, die Flüchtende in Schutz genommen haben. Wir leisten hierbei Soforthilfe (Kleidung, Lebensmittel, Reinigungsmittel, Kosmetika), sowie Unterstützung bei der Unterbringung. Im Laufe der Woche haben wir dort 669 Menschen betreut.
  • Das „Zelt der Hoffnung” in Dorohusk, das rund um die Uhr geöffnet ist und bei der ersten Kontaktaufnahme nach dem Überschreiten der polnisch-ukrainischen Grenze Hilfe leistet. Wir sorgen für Lebensmittel, heiße Getränke, Wasser und Kleidung. All dies wird von Caritas-Freiwilligen aus dem ganzen Land unterstützt (zusätzlich zu den Freiwilligen der Lubliner Caritas sind auch Vertreter der Caritas der Diözese Koszalin-Kołobrzeg anwesend).
  • Ein Zufluchtsort für Flüchtlinge in unserem Zentrum in Firlej (derzeit sind dort 50 Personen untergebracht). Wir arbeiten mit der örtlichen Gemeinde zusammen und versorgen gemeinsam die Gruppen, die in den von der Gemeinde betriebenen Zentren untergebracht sind mit Lebensmitteln. Unser jüngster Gast ist weniger als 3 Monate alt.
  • Mehrere Sammelstellen am Hauptsitz der Caritas in der Al. Unii Lubelskiej 15, aber auch am Centrum Spotkania Kultur, Plac Teatralny 1 und im Carrefour-Geschäft in der Al. Witosa 6.
  • Eine Datenbank mit Personen und Einrichtungen, die Flüchtlingen Zuflucht bieten.

Außerdem:

  • Abends bewachen wir den Hauptbusbahnhof in Lublin. Wenn die dort ankommenden Flüchtlinge nicht wissen, wohin sie gehen sollen, bieten wir ihnen eine Unterkunft im Caritashauptsitz an. Am Morgen darauf helfen wir ihnen bei der Suche nach einer längerfristigen Unterkunft.
  • Wir arbeiten mit vielen ausländischen Institutionen, Gemeinden und Unternehmen zusammen, die als Zeichen der Solidarität mit dem ukrainischen Volk sowohl Spenden als auch Geldsammlungen organisieren.
  • In Zusammenarbeit mit Journalisten aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Estland, Frankreich und Norwegen berichten wir der ganzen Welt, was passiert und wie man helfen kann.
  • Wir sortieren Tonnen von Kleidern, Lebensmitteln, Verbandsmaterial, medizinischen Hilfsgütern oder Spielzeug, die wir Dank des großen Engagements der örtlichen Gemeinschaft erhalten.
  • Jeden Tag kommen rund 80 Freiwillige zu uns, die im Schweiße ihres Angesichts völlig selbstlos arbeiten, oft bis spät in die Nacht.
  • Wir versuchen, all denen, die sich an uns wenden, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, Zweifel zu zerstreuen und ihre Aktivitäten zu fördern

 

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